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Plätzchenteig Rezept für die Küchenmaschine

Was ist das Geheimnis perfekter Plätzchen? Ist es ihr verführerischer Duft oder eher ihre kunstvolle Verzierung? Oder stecken hinter der Plätzchenmagie die eigenen Kindheitserinnerungen an Großmutters geschäftiges Treiben in der winterlich-dunklen Hochsaison des Backens?

Von geheimen Zutaten und unentbehrlichen Küchenhelfern

Auf der Suche nach dem perfekten Plätzchenteig kommen die feinen Zutaten und deren Aromen zuerst ins Spiel. Sie sorgen wohltemperiert und in einem ausgewogenen Mischungsverhältnis portioniert für einen geschmeidigen Teig, der sich bestens verarbeiten lässt. Als unentbehrlicher Helfer auf dem Wege zum Plätzchen der A-Kategorie hat sich die Küchenmaschine bewährt. Sie knetet, zerkleinert, schlägt und rührt ganz nach Wunsch und Rezeptur und vereint zuverlässig alle Zutaten zu einem wohlschmeckenden Teig. Aus diesem wiederum werden die Plätzchen geformt. Sie werden mithilfe von Förmchen ausgestochen, gerollt, geschnitten, geflochten oder mit einem Spritzbeutel auf das Backblech aufgetragen. So entstehen quietschbunte Makarons, duftende Zimtsterne, gezuckerte Vanillekipferl, würzige Mandelschnitten, glänzende Honiglebkuchen und unwiderstehliche Butterplätzchen.

Von Butterplätzchen und deren Geschwistern

Wer denkt, das Butterplätzchen allzu simple Vertreter der Backkunst sind, der irrt. Sie besitzen unübersehbare Vorteile, die sich beim Backen und Dekorieren schnell herausstellen:

  • Für den Teig werden nur sechs Zutaten benötigt.
  • Die Küchenmaschine erledigt das Kneten rasch und effizient.
  • Der Teig lässt sich in herzhafte oder vegane Varianten abwandeln.
  • Er ist aufgrund seiner Textur ideal für das Backen mit Kindern.
  • Die gebackenen Plätzchen bieten viel Raum zum Verzieren.

Und so wirds gemacht: 250 g Mehl, 75 g Zucker, 2 Teelöffel Vanillinzucker, 125 g Butter, 1 Ei und eine Prise Salz werden in der Küchenmaschine zu Teig verarbeitet. Der Teig ergibt ca. 60 Plätzchen.

Die Zutaten lassen sich am besten kneten, wenn sie Küchentemperatur haben. Veganer ersetzen das Ei durch eine halbe Banane oder einen halben Teelöffel Backpulver und verwenden anstelle der Butter Margarine, die ohne gehärtete Fette auskommt. Bei der Herstellung der herzhaften Variante entfällt der Zucker. Hat die Küchenmaschine ihr Werk getan, wird der Teig in Frischhaltefolie luftdicht verpackt und macht eine einstündige Pause im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort. Es ist auch möglich, den Teig bereits am Vorabend herzustellen und ihn über Nacht kühl und gut verpackt ruhen zu lassen. Wer noch keine passende Maschine hat sollte sich den Küchenmaschinen Test anschauen.

Von den kleinen Kniffen des Plätzchenbackens

Vor dem Backen wird er portionsweise auf einer leicht bemehlten Unterlage ausgerollt. Die Stärke der Teigplatte sollte ca. 3 mm betragen. Dieses Maß ist ideal, um die Plätzchen auszustechen. Anschließend kommen die Butterplätzchen auf das Backblech und für zehn Minuten in den Ofen, um bei 180 °C auf der mittleren Schiene zu backen. Backpapier oder Silikonmatten machen das Fetten des Backbleches überflüssig und verhindern hartnäckige Teigrückstände auf dem Blech. Nach dem Backen kühlen die Butterplätzchen erst einmal ab und werden anschließend mit flüssiger Schokolade oder bunten Glasuren aus Puderzucker, Zitrone und Lebensmittelfarbe dekoriert.

Von der Vielfalt des Dekorierens

Wer einen schönen Glanz wünscht, bepinselt sie vor dem Backen mit einem Hauch von Eigelb. Dekorationen mit Mandeln, Nüssen, Sesam oder Mohn werden vor dem Backen aufgetragen. Auch grobes Meersalz oder Kürbiskerne für die herzhaften Butterplätzchen kommen vor dem Backen drauf. Bunte Zuckerstreusel, Smarties, Gummibärchen und gehackte Zitrusschalen sind allesamt wunderbare Toppings, die vor allem die Kleinen mögen. Das bunte Dekor braucht als Bodenhaftung auf dem Plätzchen etwas Glasur. Aus runden Butterplätzchen mit unterschiedlichem Durchmesser und etwas Aprikosenmarmelade oder flüssiger Schokolade lassen sich zauberhafte Türmchen bauen. Ein Hauch Puderzucker bringt den Winter in die Backstube.

Die oben beschrieben Teigmenge kann mit wenigen Handgriffen zu einem hübschen Schwarz-Weiß-Gebäck verarbeitet werden. Dazu halbiert man den Teig und lässt eine Hälfte mit etwas ungesüßtem Kakaopulver ein paar Extrarunden in der Küchenmaschine drehen. Nach der Knet- und Ruhephase werden beide Teige ausgerollt, übereinander gelegt und zu einer Rolle aufgewickelt. Mit einem scharfen Küchenmesser werden Scheibchen von der Rolle geschnitten und nach Rezeptur fertig gebacken.

Nach dem Zubereiten kommt die wohl unbeliebteste Disziplin und zwar das sauber machen. Wir haben in diesem Beitrag zusammengefasst, wie man die Küchenmaschine reinigen sollte.

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